Wissenswertes
Hintergrundwissen rund um Zinn, Kunstgravur und die Marke Zinn Hammerling.
Philosophie
Zu Zeiten großer Nachfrage in den 70er und 80er Jahren war der Slogan von ZINN HAMMERLING "schönes Zinn kommt von uns" und "Gute Qualität in schöner Verpackung zu günstigen Preisen sowie kurzer Lieferzeit".
Nach Abklingen der hauptsächlich durch Motivzinn getragenen großen Nachfrage haben wir uns auf das klassisch glatte Zinn mit Kunstgravur konzentriert.
Im Zuge dieser Spezialisierung wurden mehrere moderne CNC Gravurmaschinen auf diese besondere Nutzung eingerichtet und die für Diamantgravur besonders geeignete Oberfläche "Kristall" entwickelt.
Auch die Geschenkverpackung hat mit den handgearbeiteten Velours-Geschenkkartons mit individuellem Silber- oder Golddruck einen neuen Höhepunkt erreicht.
Im Bereich "hochwertiges Zinn und Kunstgravur" sind wir derzeit sicher das führende Unternehmen in Europa. Unser Exportanteil liegt bei über 50 % und soll in den kommenden Jahren durch Ausdehnung unserer Aktivitäten auf die Nachbarländer noch gesteigert werden.
Geschichte
Im Jahr 1972 gründete Herr Robert Hammerling ein auf Zinnwaren spezialisiertes Unternehmen und eröffnete am 1. September 1973 am Wiener "Lerchenfelder Gürtel Nr. 39" das "ERSTE WIENER ZINNFACHGESCHÄFT".
Schon im darauffolgenden Jahr wurde im Salzkammergut die Artina Kunstguss GmbH gegründet, die bis heute in enger Zusammenarbeit Hauptlieferant unseres Unternehmens ist.
Im Jahr 1975 wurde der erste 16-seitige ZINN HAMMERLING Katalog für Handel und Industrie gedruckt, dem in den nächsten Jahren noch viele weitere folgten.
1979 wurde das nebenliegende Eckhaus "Lerchenfelder Gürtel 39" gekauft und umgebaut und auf 550 m ² ein großes Verkaufsgeschäft mit Büro und Lager etabliert. Danach folgten die großen Jahre des Motivzinns in den schönen Hammerling Holzkassetten, das über den Katalogvertrieb in ganz Österreich verkauft wurde.
1996 ging es wieder zurück in das Stammgeschäft am Lerchenfelder Gürtel 39 und bereits 1999 gegenüber in die historischen Stadtbahnbögen Nr. 22 und 23 - heute U-Bahnbögen. Gleichzeitig wurde das Schwergewicht auf maschinelle Kunstgravur auf hochwertigen Zinn gelegt und entsprechende Maschinen angeschafft.
Tüchtige Mitarbeiter haben es ermöglicht, heute europaweit "der Spezialist für Kunstgravur auf hochwertigem Zinn" zu sein.
Seit 2012 haben wir kein Detailgeschäft mit Ausstellung mehr. Die Gravurabteilung übersiedelte nach Langenzersdorf.
Mit Jänner 2021 hat sich Herr Hammerling in den wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen - unter der Marke 'Zinn Hammerling' soll es aber weiterhin die bekannten Produkte in gewohnter Qualität geben. Langjährige Mitarbeiter werden unter neuer Firma mit Standort in Tresdorf bei Korneuburg dafür sorgen.
Fachbegriffe
Motivzinn
Unter den Begriff Motivzinn reiht man alle Gegenstände, bei denen bereits in der Gussform ein Motiv eingearbeitet ist. Motivserien sind Zinngegenstände, wo das Motiv der ganzen Serie gleich ist. Unter Sonstige Zinnprodukte finden sie das Angebot unseres Lieferanten.
Klassisches Zinn (hell)
In dieser Kategorie finden Sie Gegenstände die in klassischer Form, zumeist mittels Handguss, hergestellt wurden. Die Oberfläche wird nicht künstlich eingefärbt, sondern verbleibt in heller Form. Ohne weitere Behandlung wird diese Handelsform zumeist "Satiniert" benannt. Oft werden die Gegenstände auch "poliert" und glänzen dann wie Silber.
Rustikales Zinn (dunkel)
Bei diesen Gegenständen wird bei der Herstellung versucht, eine Oberfläche mit Gebrauchsspuren zu erzielen. Die dunkle Patina wurde künstlich aufgebracht und erweckt ein antikes Aussehen.
Gravuren
sind Einschneidungen oder Ritzungen von Grafiken und Schriften in Metall, Glas oder Stein. Die klassische Handgravur von Zinn wird mit dem Stichel als Werkzeug ausgeführt und dabei mit diesem in Form eines Spans Material abgetragen. Bei der klassischen Maschingravur erledigt dies ein Fräser der Material abträgt. Die vertieften Flächen werden dann je nach Anwendung oft mit Farbe "ausgelegt". Zinn wurde dazu mit einer sich dort verankernden Farbpaste eingestrichen und erschien dann gegen den glatten Hintergrund als schwarze Schrift oder Bild. Man spricht dann von einer "Ausführung geschwärzt".
Diamantgravur
Da Zinn ein eher weiches Metall ist kann auch ein einkristalliner Diamant verwendet werden. Dieses Werkzeug entspricht eher dem Ergebnis einer Handgravur, weil kein Material abgetragen sondern nur verdrängt wird. In diesem Fall spricht man von einer Diamantgravur. Bei dieser dringt der Diamant in die Zinnoberfläche ein, verdrängt diese und stellt einen Grat auf. Dieser Grat bringt die Gravur zum Funkeln und lässt sie sehr lebhaft erscheinen. Aus jedem Betrachtungswinkel sieht die Gravur anders aus. Eben eine typische "Diamantgravur".
Pflege
Zinn ist nicht spülmaschinentauglich und man sollte keine Speise- oder Getränkereste darauf eintrocknen lassen. Diese beiden Besonderheiten resultieren aus der, im Vergleich zu Glas, poröseren Oberfläche. Reinigen Sie deshalb Zinn nach jedem Gebrauch. Spülen Sie es mit klarem Wasser kurz aus und trocknen es mit dem weichen Tuch. Bei stärkeren Verschmutzungen wie Fingerabdrücken, Weinrändern etc. empfiehlt sich eine Handabwäsche unter Verwendung von Flüssigspülmittel, auf der weichen Seite eines Küchenschwamms aufgetragen. Gegebenenfalls müssen Sie auch ein handelsübliches Scheuermittel oder eine ganz feine Stahlwolle verwenden. Beachten Sie bitte die Strichrichtung des Zinns. Das heißt: bei Tellern und Bechern im Kreis der ursprünglichen Strichführung.
Lebensmittelecht
Zinn in der von uns angebotenen Form 95 % Zinn (5 % Antimon und Kupfer als Härtemittel) ohne Bleizusatz ist absolut und uneingeschränkt lebensmittelecht. Dies wird auch durch laufende Kontrollen und Überprüfungen gewährleistet.